Maurice Leblanc

Die Gräfin von Cagliostro oder Die Jugend des Arsene Lupin

Cover: Die Gräfin von Cagliostro oder Die Jugend des Arsene Lupin
Matthes und Seitz, Berlin 2007
ISBN 9783882216103
Gebunden, 342 Seiten, 22,80 EUR

Klappentext

Aus dem Französischen von Erika Gebühr. Arsene Lupin gehört wie Sherlock Holmes, Pater Brown oder Kommissar Maigret zu den legendären und klassischen Gestalten der Weltliteratur. Mit unwiderstehlichem Charme spielt er die Rolle des galanten Gentlemans und gerechten Diebs. "Die Gräfin Cagliostro", mehrfach verfilmt, erzählt die Jugend des Helden, seine erste Liebe, seine ersten Verbrechen. Ein übermütiges und geistreiches Lesevergnügen!

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 15.07.2008

Als echten Lesegenuss schätzt Rezensent Thomas Laux diesen 1923 entstandenen Arsene-Lupin-Roman von Maurice Leblanc, der nun in einer neuen Ausgabe vorliegt. Das Buch erzählt für ihn wundebar unterhaltsam die verwickelte Vorgeschichte, wie aus Raoul d'Andresy der elegante Meisterdieb wurde. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Liebesgeschichte zwischen Raoul und der Gräfin von Cagliostro, die Laux "äußerst kurios" und "originell" anmutet. Geradezu "abenteuerlich" und psychoanalytisch höchst interessant findet er, wie Leblanc an diesen beiden gegensätzlichen Protagonisten das ganze Spektrum von Zuneigung, Hass, Eifersucht, Gewalt und Tötungsabsicht durchdekliniert. Dass der Roman aus dem Jahr 1923 stammt, merkt man ihm nach Ansicht von Laux nicht an. Auf ihn wirkt er überaus "frisch".

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.02.2008

Elmar Schenkel ist ein Fan von Arsene Lupin. Das Rennen gegen Sherlock Holmes gewinnt der elegante französische Meisterdieb um eine Nasenspitze, urteilt er. Und freut sich dementsprechend über die Neu-Übersetzung von Maurice Leblancs Krimireihe. Der Auftakt mit "Die Gräfin von Cagliostro" erscheint Schenkel allerdings eher als Liebes-und Abenteuerroman, in dem Lupin als Playboy einer "schlimmen Femme fatale" verfällt. Liebe und Magie und der blitzgescheite heitere Lupin, findet der Rezensent, ergeben alllemal einen Roman mit Suchtpotential. Einen Roman, der  "mit leichter Hand" alle "Da Vinci Codes" der Welt überflügelt und nebenher "liebevoll" die normannische Landschaft und Kultur beschwört.
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