Was wir von der Klugheit der Pflanzen lernen können
Maurice Maeterlinck war Anfang des 20. Jahrhunderts einer der einflussreichsten Autoren Europas. Heinrich und Thomas Mann, Rainer Maria Rilke, aber auch die späteren Surrealisten André Breton, Jean Cocteau und Antonin Artaud zählten zu den Bewunderern des Autors, der 1911 den Nobelpreis für Literatur erhielt. Neben seinen lyrischen Werken und Bühnenstücken veröffentlichte er 1907 "Die Intelligenz der Blumen": "Man möchte wirklich meinen, die Ideen kämen den Blumen auf gleiche Weise wie uns. Sie tasten in derselben Nacht, begegnen den gleichen Hindernissen, dem gleichen bösen Willen in dem gleichen Unbekannten."
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.03.2018
Rezensent Helmut Mayer erinnert an die weiterhin wahren Worte über Pflanzen und Menschen in Maurice Maeterlincks Buch von 1907, aus dem nun eine Auswahl in alter Übersetzung, versehen mit Illustrationen, wiederaufgelegt wurde. Trotz des spekulativen Überschwangs und des hohen Tons, der den Autor von der "Intelligenz" der Blumen sprechen lässt, erscheint dem Rezensenten der Text doch überlegt und nüchtern genug, der Autor genug Kenner der Materie und der Literatur darüber, um den Lesegenuss dadurch nicht zu schmälern, sondern zu steigern.
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