Offset. Mit einem Essay von Thomas Brunnschweiler. Eine Anthologie zur Geschichte des Anagramms und zu seiner Präsenz in der Literatur der Gegenwart Mit Originalbeiträgen zahlreicher Autoren in Wort und Bild.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 12.03.2005
Anagramme sind eine wunderliche und "nicht immer schwindelfreie" Angelegenheit, findet der Rezensent "sks" nach Lektüre dieses von Max Christian Graeff herausgegebenen Kompendiums. Denn: "Ein Anagramm sucht man nicht, man findet es. Es ist immer schon da." Diese "kreative Potenzial aus Anarchie und Subversion", das der Sprache innewohnt, so "sks", nutzen und verdeutlichen die Autoren der "gegenwärtigen Anagramm-Szene" in den von ihnen vorgenommenen "Letternoperationen". Mit besonderem Nachdruck lobt der Rezensent den im Band enthaltenen wissenschaftlichen Essay von Thomas Brunnschweiler, "der in jeder Hinsicht als grundlegend bezeichnet werden muss". Insgesamt, so das Fazit des Rezensenten, liefert Graeff mit diesem Band dem Anagramm-interessierten Leser ein wertvolles "Navigationsinstrument".
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