Die Texte hat Max Goldt eigens für dieses Büchlein verfasst. Sie wurden im Bleisatz gesetzt, zum größten Teil von Hand, einige der Texte wurden im Hamburger Museum der Arbeit auf einer Monotype-Setzmaschine hergestellt und einige von Thomas Kersting auf einer Linotype-Zeilengusssetzmaschine. Gedruckt wurde das Büchlein mit einem 1952 gebauten Original Heidelberger Tiegel auf Papier von Arjowiggins, geliefert von der Papier-Union Hamburg. Die beiden Kartonumschläge bestehen aus Papier des italienischen Feinpapierherstellers Fedrigoni. Sie wurden mit einer über 100 Jahre alten pedalgetriebenen Druckpresse von Metallätzungen nach digitalen Vorlagen bedruckt. Die Buchbinderei Lüderitz & Bauer in Berlin-Kreuzberg verfügt über eine funktionstüchtige Fadenknotenheftmaschine, die ebenfalls 1952 gebaut wurde. Auf dieser Maschine wurde das Büchlein mit einem orangefarbigem Faden fadenknotengeheftet und in Handarbeit mit dem Umschlag versehen und verpackt. Das maschinelle Falzen und Beschneiden übernahm die Buchbinderei Penkwitz in Berlin-Kreuzberg. Die Auflage ist auf 2150 Exemplare limitiert.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31.01.2013
Andreas Platthaus fühlt sich veräppelt. Max Goldt scheint ihm schwer gealtert in dieser Publikation (neuerdings geht sogar Schlüpfriges!), wenn nicht gar ersetzt durch seinen Setzer. Dass der mitten in die Texte hineinplatzt mit seltenen Schriften und typografischen Sperenzien, macht Platthaus fuchsig, zumal die meisten von Goldts Beobachtungen, Notizen, Aphorismen das nicht nötig haben, wie er meint. So aber wird das Buch für Platthaus bestenfalls zum typografischen Kompendium, schlimmstenfalls zur Geschmacksverirrung.
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