J. Ulrich Binggeli, Hermann Hesse

Heimweh nach Freiheit

Resonanzen auf Hermann Hesse
Cover: Heimweh nach Freiheit
Klöpfer und Meyer Verlag, Tübingen 2012
ISBN 9783863510305
Gebunden, 300 Seiten, 19,90 EUR

Klappentext

Hermann Hesse ist über die Zeiten hinweg ein wunderbarer Gesprächspartner, an- und aufregend, provozierend, belehrend, enervierend, tröstlich - und auf vertrackte Weise immer freundlich. "Heimweh nach Freiheit" gibt die Möglichkeit, sich mit einer Handvoll Hesse-Texte, die ins Buch aufgenommen sind, auseinanderzusetzen. Verhandelt wird dabei weniger der Hesse des "Steppenwolfs" oder des "Glasperlenspiels", sondern der nicht minder faszinierende Meister des Kleinformatigen: von Betrachtungen, Essays, Rezensionen, von autobiographischen Skizzen, von Lyrik und kurzer Prosa. Gerade die Kombination schöngeistiger und gelehrter Perspektive ergibt reizvolle Fragestellungen: Was provoziert die Hesse-Lektüre bei wem - und auf welche Weise? Wo genau bei Hermann Hesse bleibt die professionelle Leserschaft aber hängen?

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 09.08.2012

Neben mehreren Biografien ist auch dieser Leseband mit Essays und Echos zu Hesses fünfzigstem Todestag erschienen. Christian Schärf lobt Binggelis experimentelles Konzept in "Heimweh nach Freiheit": der Autor sammele Essays und andere kurze Texte Hesses - die Romane klammert er größtenteils aus - und stelle sie ihren Echos, ihren Resonanzen in der Kritik oder Literatur, gegenüber. Es sei die poetische Leistung des Buches, dass diese Texte sich gegenseitig verstärken und sich mit Bedeutung aufladen. Lasse man die etwas düstereren Biografien außen vor, könne Binggelis Buch auch in "älteren Zeitgenossen" wieder die Beigeisterung eines jungendlichen Lesers für Hermann Hesse wecken, freut sich Schärf.

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