Eines Tages steht er draußen im Regen vor der Tür: Wie aus dem Nichts ist Popsicle, Dads Vater, plötzlich aufgetaucht. Und es gibt noch viel mehr Rätselhaftes zu klären, denn durch einen Unfall hat Popsicle sein Gedächntis verloren und weiß weder, wo er bis vor kurzem gelebt, noch, wo er all die vergangenen Jahre gewesen ist. Aber Cessie lässt nicht locker und versucht, das Geheimnis des Großvaters zu lösen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 13.10.1999
Für Hubert Filser geht es in dieser Geschichte vor allem darum, die Spuren der Vergangenheit einer Familie freizulegen. Diese Familie ist - wie der Rezensent anmerkt - bisher vor allem durch eines geprägt: durch "eingeschlossene Gefühle", die hier nun endlich aus ihrem Kerkerdasein befreit werden. Symbolisch werde dies durch die Befreiung der Rentner aus dem Altenheim vermittelt. Filser findet die Geschichte mit Happy End zwar etwas einfach gestrickt, lobt aber Morpurgos Einfühlungsvermögen. Die Unbekümmertheit, mit der dieser vom "Altsein" erzähle, erinnert Filser in mancher Hinsicht an den Film "Harold und Maude".
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