Die erste umfassende Monographie zum Werk des Architekten Claude Perrault (1613-1688). Gesamtdarstellung der Planungs- und Baugeschichte des Louvre unter Ludwig XIV., die alle überlieferten Entwürfe und Schriftquellen einbezieht.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.04.2001
Stephanie Zumbrink erinnert zunächst daran, dass der Anteil, den Claude Perrault beim Bau des Pariser Louvre gehabt haben soll, seit langem heiß umstritten ist. Diese Diskussion werden nun vom Autor dieses Buchs erneut aufgegriffen und weitergeführt. Doch wirklich begeistert scheint die Rezensentin nicht. Zwar weiß sie es anzuerkennen, dass der Autor "detailreich die gesamte Baugeschichte" des Louvre schildert, doch ändere dies letztlich nichts an der Tatsache, dass das einzige Dokument, das Perraults Anteil am Louvre "unwiderlegbar" bewiesen haben soll, nach wie vor verschollen ist. Zumbrink macht darüber hinaus deutlich, dass es Petzet hier nicht darum geht, ein Bild der Person Perrault zu zeichnen, sondern dass er versucht hat, "durch akribisches Aktenstudium die Autorenrechte Perraults abzusichern". Dabei findet sie es jedoch bedauerlich, dass "größere Zusammenhänge ausgeblendet" bleiben, und der Autor auf ein Schlusskapitel verzichtet. Deutlich werde in diesem Band jedoch, so die Rezensentin anerkennend, wie sehr der damalige Intendant Colbert an einer Kontrolle der Künstler interessiert war.
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