"Marquis de Sade, Urvater und Namensgeber des Sadismus, sein Schädel wurde aufgespalten, seine Perversionen bleiben unsterblich". Stefan Zweifel und Michael Pfister übersetzen seit 30 Jahren seine Texte und setzen sich mit seinen Vorstellungen von Gesellschaft, Erotik, Religion, Philosophie und Moral auseinander. In 'Shades of Sade' ziehen sie nicht nur die Summe ihrer Auseinandersetzung mit diesem monumentalen und erratischen Jahrtausendwerk sondern bieten auch eine Einführung und Leseanleitung zugleich.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 10.11.2015
Stefan Zweifels und Michael Pfisters Einführung in Sades Gedankenwelt scheint Ulrich Kronauer gelungen. Die den Textauszügen vorangestellten Essays zeigen ihm außer der Sade-Rezeption im 20. Jahrhundert, wie sich de Sade von der Aufklärung abhebt und sich am atheistischen Materialismus orientiert. Von der langjährigen Sade-Übersetzungsarbeit der Autoren, die im enthaltenen Werkstattbericht behandelt wird, profitiert der Band laut Rezensent in mehrfacher Hinsicht.
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