Auch in Köln wird 1968 für mehr Freiheit und Selbstbestimmung demonstriert, und es kommt zu teils gewaltsamen Auseinandersetzungen mit der Staatsmacht. Mit Flugblättern, Transparenten und neuen Demonstrationsformen verschafften die protestierenden Studierenden ihren Forderungen Gehör und legten die Grundlage für viele neue Entwicklungen in der Stadt.
Der faszinierenden Geschichte Kölns in Zeiten des Konflikts heftet sich dieses Buch an die Fersen. Es erzählt vom Politischen Nachtgebet, dem Neumarkt der Künste, dem Kölner Soundtrack der sechziger Jahre, der Theatergruppe Floh De Cologne, von Kinderläden und neuen Protestformen. Es zeichnet das Bild einer Stadt im Umbruch, die auch mit sich selbst ringt. Es bindet dabei die Erzählungen und Erinnerungen von Zeitzeugen und Zeitzeuginnen ein und spürt der Frage nach: "Was war '68 und was ist davon in Politik, Kultur und Alltag geblieben?".
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Ulf Poschardt: Bückbürgertum Gefährlicher als die Shitbürger sind die Bückbürger. Jene Konservativen und Liberalen, CEOs und Manager, Bischöfe und Intellektuelle, Kanzlerinnen und Kanzler die - wider…