Aus dem Amerikanischen von Bernd Schuh. Unser Dasein auf diesem Planeten wird nicht ewig währen. Ein paar Tausend Jahre noch, wenn's gut läuft, einige Zehntausend - und das pandemische Virus, die nächste Eiszeit, der Supervulkan im Yellowstone Park oder ein großer Komet löscht fast alles Leben auf der Erde aus.
Es wird Zeit, sagt Michio Kaku, die nächste Zivilisationsstufe zu erklimmen und den Aufbruch ins Weltall voranzubringen: Weltraum-Archen zu planen und zu bauen. In diesem Buch erklärt der weltberühmte Physiker, wie und wann das gehen könnte: natürlich unter Einhaltung der herrschenden physikalischen Gesetze.
Die ersten Schritte führen zum Mars. Um das Jahr 2030 will die NASA eine bemannte Mission zum Roten Planeten schicken, in den nächsten Jahren schon mit der Erkundung des Asteroidengürtels zwischen Mars und Jupiter anfangen. Diese Himmelskörper geologisch auszubeuten, könnte die nächsten Schritte finanzieren: Terraforming mit technischen Mitteln wie Quantencomputer, superharte "Nano-Werkstoffe" und sich selbst reproduzierenden Schürf- und Arbeitsroboter. Bereits um das Jahr 2050, schätzt Kaku, könnten Mittel und Technik ausreichen, um schon einmal einen ständigen Außenposten auf dem Mars zu errichten.
Vom umgeformten Mars aus geht die Entwicklung dann weiter zu einer Stadt im Weltraum und zu Reisen in andere Sternensysteme.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.05.2019
Christian Schwägerl hat so seine Zweifel angesichts der Fluchtfantasien des Theoretischen Physikers Michio Kaku. In der Tat theoretisch erscheint ihm, was der Autor an Horrorszenarien, Technikbegeisterung und kolonialem Geist in seinem Buch verarbeitet. Menschliche Siedlungen auf dem Mars, Terraforming, Warp-Antrieb? Klaro, meint Schwägerl, der über Kakus verstiegene Vorstellungen nur milde lächeln kann. Unterhaltsam findet er das Buch und auch ein bisschen einfältig, denn wie der Mensch es besser machen könnte, nachdem er die Erde zugrunde gerichtet hat, diese Frage stellt sich der Autor nicht, so Schwägerl.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 27.03.2019
Rezensent Gerrit Stratmann begegnet spannenden Visionen und Fragen in diesem Buch des amerikanischen Physikers Michio Kaku. Wenn der Autor unsere Zukunft auf fernen Planeten plant, Probleme von Entfernung, Rohstoffen und Umweltbedingungen in den Blick nimmt und zwecks Lösung auf intelligente Maschinen setzt, gerät der Rezensent ins Träumen. So spekulativ es sich für Stratmann anhört, wenn der Autor seine Visionen mit fiktiven Geschichten und Stringtheorie garniert, so wichtig findet der Rezensent den Anstoß zum Nachdenken über unsere Zukunft, den das Buch gibt.
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