Aus dem Lettischen von Benita Spielhaus. Mit einem Vorwort von Blanche Kommerell. Herausgegeben von Thomas B. Schumann.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 11.08.2001
Dem Rezensenten mit dem Kürzel "U. Sm." erscheint das Buch als gutes Mittel gegen das verbreitete "Desinteresse an den sogenannten 'kleinen' Literaturen Osteuropas". Dem lettischen Autor, heißt es in der knappen Besprechung, gelinge es, das heikle Thema einer leidvollen Kriegserfahrung "in subtile künstlerische Gleichnisse zu fassen." Der dadurch geschaffene "unausgesprochene Kontrast von emotionsfreier Sprache und tiefer menschlicher Tragik" und die Unaufdringlichkeit dieser "an Tschechow geschulten Erzählungen" haben den Rezensenten überzeugt.
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