Als im 17. Jahrhundert in den Niederlanden die Tulpe en vogue wird, setzt ein wahrer Run auf die exotische Blume aus dem Orient ein. Preise in schwindelnder Höhe, Betrug und Spekulation versetzen das Land in ein wahres Tulpenfieber - und stürzen es in den ersten Börsencrash der Geschichte. Ein wirtschaftliches Desaster, dessen Ausmaße sich nur mit dem Schwarzen Freitag 1929 an der New Yorker Börse vergleichen läßt.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 01.04.2000
Der Rezensent mit dem Kürzel "rox." merkt es in seiner Kurzrezension gleich an: Der "Tulpenwahn", der die Preise für Tulpenzwiebel in den Niederlanden des 17. Jahrhunderts auf irre spekulative Höhen trieb, erinnert ein bisschen an den heutigen Boom an den Börsen. Interessant findet der Rezensent allerdings auch, dass der Band auf weithin unbekannte Aspekte jener historischen Periode aufmerksam macht.
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