Aus dem Ungarischen von Wilhelm Droste. Herausgegeben und mit einem Nachwort von Pál Kelemen. Mit Illustrationen von Christian Thanhäuser, 10 Birnholzschnitte im Innenteil und einer am Umschlag. Als Beilage zur erweiterten Spurensicherung ein fadengebundenes Heft, 24 Federzeichnungen von Landschaften Mészölys auf Dünndruckpapier.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.03.2022
Rezensent Jörg Plath freut sich über die drei Texte von Miklos Meszöly, auch wenn sie ihm die "Lücke" bewusst machen, die der Autor und sein Werk darstellen. Dass so wenig von Meszöly bei uns veröffentlicht wurde, findet Plath bedauerlich. Wie der Autor hier szenisch knapp und präzise durch Zeiten und Orte streift, Autobiografisches festhält und auf Handlung pfeift, gefällt dem Rezensenten durchaus, wenngleich es vom Leser einige Aufmerksamkeit fordert, wie Plath einräumt. Zu entdecken ist eine sehr eigene Erkenntnisform, meint er, die sich dem Wissen, dem Glauben und den Vorurteilen als Alternative präsentiert.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…