Aus dem Ungarischen von Wilhelm Droste. Herausgegeben und mit einem Nachwort von Pál Kelemen. Mit Illustrationen von Christian Thanhäuser, 10 Birnholzschnitte im Innenteil und einer am Umschlag. Als Beilage zur erweiterten Spurensicherung ein fadengebundenes Heft, 24 Federzeichnungen von Landschaften Mészölys auf Dünndruckpapier.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.03.2022
Rezensent Jörg Plath freut sich über die drei Texte von Miklos Meszöly, auch wenn sie ihm die "Lücke" bewusst machen, die der Autor und sein Werk darstellen. Dass so wenig von Meszöly bei uns veröffentlicht wurde, findet Plath bedauerlich. Wie der Autor hier szenisch knapp und präzise durch Zeiten und Orte streift, Autobiografisches festhält und auf Handlung pfeift, gefällt dem Rezensenten durchaus, wenngleich es vom Leser einige Aufmerksamkeit fordert, wie Plath einräumt. Zu entdecken ist eine sehr eigene Erkenntnisform, meint er, die sich dem Wissen, dem Glauben und den Vorurteilen als Alternative präsentiert.
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