Übersetzt von Katharina Schmidt und Barbara Neeb. Seit Wochen schüttet der Septemberhimmel gewaltige Wassermassen über Rom aus. Nahe des Tibers werden an düsteren Orten drei Leichen entdeckt, deren Entstellungen der Polizei Rätsel aufgeben. Profiler Enrico Mancini, anerkannter Experte für Serienmorde, sieht zunächst keine Verbindung zwischen den Fällen. Doch dann erhält er verschlüsselte Botschaften, alle von einem Absender, der sich Schatten nennt. Botschaften, die ein neues Licht auf die Taten werfen. Denn ein grausamer Racheplan ist offenbar noch nicht vollendet. Und weist bald in eine einzige Richtung - in die Mancinis...
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 17.12.2016
Endlich liegt der italienische Erfolgs-Thriller "Schattenkiller", mit dem der Literaturwissenschaftler Mirko Zilahy debütierte, auch auf Deutsch vor, freut sich Rezensentin Petra Pluwatsch. Gebannt folgt sie hier der Geschichte eines Serienkillers, der seine Opfer mit äußerster Grausamkeit, etwa durch Häuten oder Implantieren eines Schweineherzens schändet und staunt zugleich, wie anatomisch und sachlich der Autor das Geschehen zu schildern weiß. Im Gespräch mit Zilahy erfährt die Kritikerin darüber hinaus, dass der autobiografisch geprägte Roman, in dem er auch die Trauer über den Krebstod seiner Mutter verarbeitet, dem Leser zwei Lesarten bietet: Neben der rein unterhaltenden Lektüre seien hier zahlreiche literarische Anspielungen versteckt, etwa der schnelle Perspektivwechsel eines James Joyce oder der Sprachrhythmus Dante Alighieris, informiert die Rezensentin.
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