Gelesen von Ulrich Tukur. Sie hatte halt so ihre Geschichten, das Fräulein Pollinger aus der Schellingstraße in München, sie fiel bei den besseren Herren nirgends besonders auf, denn sie hatte nur eine Durchschnittsfigur und ein Durchschnittsgesicht, nicht unangenehm, aber auch nicht hübsch, nur nett. Aber an jenem schwülen Augustabend des Jahres 1928 fällt Agnes Pollinger dem Eugen Reithofer besonders auf. Vor dem Arbeitsamt in der Thalkirchner Straße. Er ist seit zwei Monaten ohne Arbeit, sie seit fünf. Und damit beginnt die traurige Geschichte eines Münchner Mädchens, das sich ein wenig zu oft mit den Männern einlässt...
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…