Hörspiel von Leonhard Koppelmann unter Verwendung des gleichnamigen Films von Niki Stein. Mit Ulrich Tukur, Patrick Mölleken, Aglaia Szyszkowitz und anderen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.03.2013
Lorenz Jäger findet Leonhard Koppelmanns Hörspiel über Erwin Rommel, das auf dem TV-Film von Niki Stein basiert, rundum gelungen. Er hebt hervor, dass Koppelmann die Möglichkeiten der filmischen Vorgabe nutzt, ohne den Film zu kopieren. Neben Dialogen aus dem Film sind zur Freude Jägers auch erhellende zeitgenössische Tondokumente wie Goebbels-Reden, Wochenschau- und Radiotöne zu hören, die auch für Kenner von Interesse sind. Das um Rommels widersprüchliche Haltung im Jahr 1944 kreisende Werk zeichnet sich für Jäger durch seine differenzierte, ambivalente Darstellung des Protagonisten aus, der weder zum fiesen Schurken noch zum großen Helden taugt. Das Resümee des Rezensenten: ein Hörbuch, das die "akustische Welt des Krieges" hervorragend eingefangen hat.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…