Krieg, Verfolgung und Emigration prägten das Leben und Werk einer ganzen Künstlergeneration. Obwohl der Zusammenhang zwischen Biographie und Werk eindeutig zu belegen ist, wird Beckmann bisher von der Entwicklungsgeschichte der modernen Kunst und der Zeitgeschichte isoliert gesehen. Das aus dieser Vorgehensweise entstandene Bild Beckmanns als eigenwilliger und »unzeitgemäßer« Künstler wird von Peters kritisch hinterfragt. Er verbindet die Zeit- mit der Kunstgeschichte und kann so das Spezifische der Malereientwicklung Beckmanns im Kontext der Zeit näher bestimmen.Max Beckmann war bereits in der Weimarer Republik ein berühmter Künstler. Nach der "Machtergreifung" der Nationalsozialisten wurden seine Arbeitsbedingungen zunehmend erschwert, bis er 1937 nach Amsterdam emigrierte. Dort verbrachte er die gesamte Kriegszeit und wanderte später, 1947, in die USA aus, wo er sich in einer rasch wandelnden kulturellen Landschaft künstlerisch behaupten musste. Olaf Peters wirft ein neues Licht auf das Spätwerk des Malers und liefert einen Beitrag zur Geschichte der Kunst im 20. Jahrhundert.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…