Emil Nolde, einer der führenden Maler des deutschen Expressionismus, zählt zu den großen Künstlern des 20. Jahrhunderts. Seine ausdrucksstarken, farbintensiven Gemälde und Aquarelle gehören zum Bilderkanon unserer Zeit. Die erfahrene Biographin Kirsten Jüngling legt nun die erste große Nolde-Biographie vor. Auf der Basis umfangreicher Archivstudien und zahlreicher erstmals erschlossener Quellen wirft sie einen neuen Blick auf dieses bemerkenswerte Künstlerleben, in dem sich die großen Umbrüche der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts spiegeln.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.02.2014
War Nolde nun Nazi oder nicht? Julia Voss empfiehlt Kirsten Jünglings Nolde-Biografie zur Beantwortung dieser Frage. Laut Voss informiert die Autorin nicht nur detailreich und kurzweilig über Leben und Werk des Malers, sondern auch über seine wechselnden Freunde (zu denen Goebbels zeitweise zählte) und Feinde wie auch seine Rezeption. Sie unterzieht zudem Noldes autobiografische Schriften einer editionsgeschichtlichen Untersuchung. Allein die Erkenntnis, was wann daraus gestrichen wurde, scheint Voss eine recht erhellende zu sein.
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