"Kapuzinerleben" enthält die Lebensgeschichte eines schweizerischen "Bettelmönchs", eines Kapuziners, von ihm selbst erzählt. Keust erzählt sein Leben in der Rückschau, später auch im Tagebuchstil. Durch seinen Text erhalten wir Einblick in das damalige Ordensleben, mit seinen Hochs und Tiefs, mit den Frustrationen, Spannungen, aber auch den Momenten der Gottseligkeit.
Eine lohnende (Neu-)Entdeckung ist dieses Buch für Benedikt Erenz, und nach seinen Worten verspricht der Band durchaus einiges an Amusement. Denn der Pater zeige hier nicht nur einen Sinn für kuriose Beobachtungen, sondern fessele den Leser vor allem durch eine Mischung von "herzlicher Selbstironie" und "reiner Lebensweisheit". Allerdings kommen auch die konfessionellen Auseinandersetzungen der Zeit in diesem Band nicht zu kurz, die das Leben des Paters selbstverständlich ebenso geprägt haben. Erenz weist außerdem darauf hin, dass Keust "zu den Pionieren der Kamera" gehörte. Einen zusätzlichen Reiz des Buches machen aus seiner Sicht daher auch die Fotos des Bandes aus, auf denen Keust beispielsweise Mönche und Kinder abgebildet hat, die "schüchtern den Fotografierapparat peilen".
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