Für Amerikaner und Westeuropäer war der Kalte Krieg nur am Rande ein bewaffneter Konflikt und mehr als eine reine Auseinandersetzung zwischen den zwei großen Ideologien Kommunismus und liberaler Kapitalismus. Er beeinflusste Gesellschaft, Wissenschaft und Kultur in den westlichen Staaten in ganz erheblichem Maße: Der Rüstungswettlauf war einerseits Projektionsfläche tiefgreifender Ängste vor einem atomaren Holocaust. Andererseits sollte diese Angst durch Planung und Verwissenschaftlichung in kollektive Sicherheit transformiert werden. In diesem Sinne versteht der vorliegende Band den Kalten Krieg als Krieg der Imaginationen (Mary Kaldor).
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