Mit 144 Abbildungen und Texten von Klaus Kleinschmidt und Axel Schmidt.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.05.2006
Berühmt wurde Paul Almasy als Fotograf und Reporter, der seit den fünfziger Jahren bis zu seinem Tod vor drei Jahren kaum ein Land der Erde unbereist gelassen hat. Das nun in diesem zum hundertsten Geburtstag erschienen Band zu erkundende Frühwerk erweist sich, so der Rezensent Hubert Spiegel, als eine lohnende Entdeckung. Interessant sei zum Beispiel, dass die hier vorliegenden Bilder alle im Kleinbildformat und nicht wie das spätere Werk im Mittelbildformat aufgenommen wurden, dass außerdem das später auffälligste Merkmal, das Spiel mit Geometrie und Form, hier noch nicht so ausgeprägt ist. Ein zentrales Thema ist biografisch fundiert, nämlich im Kriegserlebnis des Fotografen im marokkanischen Befreiungskrieg der 20er Jahre. Das Verhältnis Europas zu seinen Kolonien und Ex-Kolonien hat Almasy durch die Jahrzehnte beschäftigt. Eines wünscht sich der Rezensent, der mit diesem Band restlos zufrieden scheint, allerdings noch: eine Ausgabe der Reportagetexte Paul Almasys.
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