3. Hamburger Triennale der Photographie im Museum für Völkerkunde. Mit einer Einleitung von Katajun Amirpur. Der Fotojournalistin Ulla Kimmig ist es in jahrelanger intensiver Arbeit gelungen, einen Blick hinter die Schleier- im wirklichen wie im übertragenen Sinn - zu werfen. Es bedurfte zäher Überzeugungsarbeit bei Behörden und Geistlichen, bei Soldaten, Hausfrauen, Schmugglern, Prostituierten, Bauern, Schauspielern und Gefängnisinsassen, bei traditionsverbundenen Alten und bei aufbruchbereiten Jugendlichen, um ein überzeugendes fotografisches Bild des heutigen Iran zu vermitteln.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 26.04.2005
Carola Hoffmeister hat die Ambivalenz im Untertitel von Ulla Kimmings Bildband "Iran. Stillstand oder Aufbruch" in den 57 abgedruckten Fotografien durchaus wiedergefunden: Er zeige ein breites Spektrum des iranischen Alltags, "der Lebenslust genauso kennt wie Arbeitslosigkeit und Drogenprobleme". Die Rezension lässt ferner den Schluss zu, dass Ulla Kimming sich auf Porträts iranischer Frauen konzentriert. Frauen, von denen sie allerdings Bilder präsentiere, "die ein männlicher Kollege so nicht hätte machen können", lautet Hoffmeisters anerkennendes Urteil. Über die Qualität des Vorwortes von Katajun Amirpur schweigt sich die Rezensentin leider aus.
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