Blumenbar Verlag, Berlin 2026
ISBN
9783351051426 Gebunden, 223 Seiten, 24,00
EUR
Klappentext
Kreuzberg, in den späten 80ern. Hier, zwischen Mauer und Abrisshäusern, gründen Kreuzberger Jungs die 36 Boys, viele von ihnen "Gastarbeiter"-Kinder. Ihre Geschichte handelt von Armut und Ausgrenzung, aber auch von Freundschaft und Zusammenhalt. Paul Christoph Gäbler erzählt ihre Geschichte basierend auf Gesprächen mit ehemaligen Mitgliedern der Gang, aus der unter anderem Kickbox-Weltmeister Muzaffer "Muci" Tosun, Rapper Killa Hakan und Sternekoch Tim Raue hervorgingen. Was braucht es, um vom Rand der Gesellschaft in ihre Mitte zu gelangen?
Rezensentin Marielle Kreienborg liest Paul Christoph Gäblers Geschichte der Kreuzberger Gang "36 Boys" mit Interesse. Die Berliner Gangszene der 1980er und 90er zeichnet der Autor nach und erinnert damit laut Kreienborg an einen vergessenen Teil der Berliner Stadtgeschichte. Wie aus dem Wunsch, sich im eigenen Kiez gegen Nazis zu positionieren, eine kleine soziale Bewegung um Hip-Hopper, Rapper und Kickboxer entstand, erzählt der Autor laut Rezensentin szenisch und dokumentarisch. Parallelen zur Gegenwart eröffnet das Buch auch, findet Kreienborg, nicht nur, wenn es den Prozess der Gentrifizierung in Kreuzberg 36 nachzeichnet.
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