Päpstliche Verlautbarungen zum diakonisch-caritativen Engagement der Kirche befassten sich in der Regel mit den Zielen und Resultaten dieses Engagements. Die erste Enzyklika Papst Benedikts XVI., "Deus caritas est", hingegen spricht erstmals über die anthropologische und spirituelle Einstellung der Helfenden. Dieses Buch greift den Impuls auf und skizziert eine neue Spiritualität des Helfens, die die "Absichtslosigkeit" der Diakonie ernstnimmt und das diakonische Handeln der Kirche im Kontext der Gesamtgesellschaft verortet.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.06.2008
Am meisten imponiert hat Christian Geyer an diesem Sammelband die Kritik, die Franz Müntefering kürzlich den Beiträgern mit entwaffnender Direktheit ins Stammbuch gesprochen hat. Caritas und Spiritualität als Dreamteam leuchteten dem MdB nicht ein. Geyer sieht es ebenso. Zwischen zweck- und wertrationalem Handeln möchte er lieber nicht unterscheiden, wenn es um humanitäre Hilfe geht. Dass eine solche Unterscheidung in den Augen des Bedürftigen erst recht hinfällig sein muss, wie Geyer mit Müntefering konstatiert, macht den Band für ihn zu einem überflüssigen Unternehmen. Die Betroffenen, so stellt er fest, kommen darin nicht vor. Anstatt ein Buch zu verfassen, das die Frage nach richtigem und falschem Helfen aufwirft, das sich also primär mit den Helfern befasst, nicht mit den Notleidenden, findet er, hätten die Beiträger lieber Reis verteilen sollen.
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