Aus dem Englischen. von Maria Andreas. Der Lehrerin Charlotte wird auf der Straße die Tasche gestohlen, es ist nichts Wertvolles darin, aber sie stürzt und bricht sich die Hüfte. Dieser Überfall wird Auswirkung haben auf das Leben von sieben ganz unterschiedlichen Menschen. Charlotte muss für ein paar Wochen zu ihrer Tochter ziehen. Die Tochter wird dadurch aus ihrer Routine gerissen. Eine SMS wird eine Affäre verraten und das Ende einer Ehe einleiten, lukrative Ideen werden sich als Luftblase erweisen, ein Einwanderer wird die englische Sprache lieben lernen und vielleicht die Liebe einer Frau erobern. Wenn eins zum andern kommt zeigt, wie eine winzige Veränderung das Leben vieler durcheinanderwirbeln kann.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.06.2015
Wieso Maria Frisé einen Roman besprechen muss, der nichts zu bieten hat als wertkonservative Langeweile, bleibt das Geheimnis der Rezensentin. Penelope Livelys Text als gepflegten Unterhaltungsroman zu bezeichnen, wie es die Rezensentin macht, scheint geschmeichelt, wenn es stimmt, dass Sex im Buch nicht vorkommt, echte Probleme auch nicht, dafür ein kauziger Lord, und jede Menge Lebensweisheiten. Etwas Gutes aber hat der Roman wohl doch, wenn wir Frisé Glauben schenken wollen: Er ficht den Leser nicht an.
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