Aus dem Amerikanischen von Veit Friemert. Herausgegeben von der Heinrich-Böll-Stiftung. Der Kapitalismus ist nicht zum Untergang verurteilt oder unfähig; aber es wird Zeit, dass er an die Bedürfnisse und Risiken des 21. Jahrhunderts angepasst wird. Der amerikanische Publizist Peter Barnes zeigt, wie das funktionieren kann.
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 09.10.2008
Wichtige Anstöße für die aktuelle Debatte über die "richtige Balance zwischen den privaten und öffentlichen Sektoren" liefert dieses Buch aus Sicht von Rezensentin Christiane Grefe, die hier auch ungewöhnliche Ideen fand, wie der Ausbeutung der Natur Grenzen gesetzt werden könnten. Peter Barnes schlage beispielsweise einen globalen "Sky Trust" zum Zweck des Verkaufs von Verschmutzungsrechten vor. Auch für andere Bereiche wie Wasser oder Bildung erwäge Barnes vergleichbare gemeinschaftlich strukturierte Modelle, geißele jedoch auch allzu naive Vorstellungen von Staatsbeteiligungen. Zwar hat die Rezensentin mitunter Bedenken, was Praktikabilität, Transparenz und Kontrolle dieser gemeinschaftlichen"Trusts" angeht, hält die Idee grundsätzlich jedoch für einen Schritt in die richtige Richtung.
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