Das Buch versammelt 15 Interviews, die der Frankfurter Kunstkritiker Peter Iden mit bedeutenden Künstlern der Gegenwart führte. Anlass waren fast immer Ausstellungen, sodass die Gespräche eng mit dem jeweiligen Werk verbunden sind. In direktem Austausch mit den Künstlern ergeben sich dadurch unerwartete und neue Einblicke in deren Schaffensprozess.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 15.04.2009
An Peter Idens Künstler-Interviews schätzt Eduard Beaucamp die Erkenntnisorientiertheit und Sensibilität, die den Befragten intime Aussagen über Motivation, Hoffnungen und Ängste entlocken statt Anekdotisches. Zusammen mit Idens einführenden Worten zu den Werken der Künstler ergibt sich für Beaucamp ein Panorama deutscher Nachkriegskunst, das ihn aufgrund ihrer relativen Freiheit von "Schaustellerei und Kommerz" anrührt. Gefallen findet der Rezensent zudem an Idens Auswahl auch weniger bekannter Gesprächspartner wie Lothar Quinte und Raimund Girke oder eines ostdeutschen Malers wie Wolfgang Mattheuer.
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