Über drei Jahrhunderte deutscher Zeichenkunst aus dem Kupferstichkabinett der Hamburger Kunsthalle werden in diesem kommentierten und vollständig bebilderten Bestandskatalog präsentiert. Eindrucksvoll illustriert das zweibändige Werk die schöpferische Bandbreite dieser Gattung in Deutschland vom 16. bis zum 18. Jahrhundert. Unter den nahezu 1500 Zeichnungen befinden sich Arbeiten berühmter Künstler wie Albrecht Dürer, Hans Holbein, Hans Burgkmair und Albrecht Altdorfer, die die Epoche des ausgehenden Mittelalters und der beginnenden Renaissance auf einzigartige Weise repräsentieren. Aus der Vielzahl an Künstlern der nachfolgenden Jahrhunderte seien unter anderem Adam Elsheimer und Johann Liss, aber auch Wenzel Hollar oder Joseph Werner für das 17. Jahrhundert genannt. Meister des süddeutschen Barock wie Johann Georg Bergmüller, Johann Wolfgang Baumgartner oder Georg Anton Urlaub sowie Jacob Philipp Hackert und Daniel Nikolaus Chodowiecki gehören zu den Vertretern des 18. Jahrhunderts.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 21.11.2007
Weniger wegen ihres Umfangs als wegen der Güte und der raren Stücke unter den Zeichnungen der Sammlung des Hamburger Kupferstichkabinetts begrüßt Andreas Kühne den Bestandskatalog mit deutschen Zeichnungen zwischen 1450 und 1800 von Peter Prange. Ebenso erfreulich findet der Rezensent die gute Lesbarkeit der Katalogkommentare, in denen der Autor kenntnisreich und erhellend über Provenienzen, Inhalte und Hintergründe der Zeichnungen informiert. Nur dass die Orientierung innerhalb des Bandes durch die Zuordnung von Texten und Bildern lediglich durch die Katalognummern erschwert ist, findet Kühne etwas lästig, ansonsten aber ist er von diesem Band begeistert.
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