Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 10.01.2002
Die New Yorker brauchten lange, um sich an die alles überragenden Zwillinge zu gewöhnen, weiß Roman Hollenstein. Kaum waren sie eine Selbstverständlichkeit und zum Wahrzeichen der Stadt geworden, wurden sie am 11. September zum Einsturz gebracht. Der "üppig bebilderte" Hochglanzband von Peter Skinner verspricht, ein echter Verkaufsschlager zu werden, denn er ist so etwas wie ein Nachruf, meint der Rezensent. Der Leser und Betrachter erfährt einiges über die Entstehungsgeschichte und die Attraktivität der Türme für Film und Werbung, vor allem aber noch einmal viel über ihren Untergang. Die "spektakulären" Bilder befriedigen nicht nur voyeuristische Bedürfnisse, sondern sind sehr hilfreich für die Verarbeitung der schrecklichen Ereignisse, ist Hollenstein überzeugt.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…