Vera Zardiss führt ein glückliches Leben. Sie wohnt mit ihrem Mann, ihren Eltern und ihren zwei Töchtern auf dem Land auf einem ehemaligen Bauernhof. Als die sechzehnjährige Tochter Rena verschwindet, gerät ihre heile Welt jäh ins Wanken. Verzweifelt geht Vera jeder Spur nach, die zu ihrer Tochter führen könnte...
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 28.03.2002
"Hammesfahr schreibt keine Detektiv-, sondern Suspense-Romane", konstatiert der Rezensent Lutz Krützfeldt, und diese Form weiß sie gekonnt auf die verschiedensten Bereiche der bundesdeutschen Wirklichkeit zuzuschneiden, lobt er. In "Die Mutter" zeigt sie anhand einer nur scheinbar heilen Familienwelt der oberen Mittelschicht, "dass der Mief Nachkriegsdeutschlands noch in den Wohnstuben dünstet", und dass daran die Frauen einen entscheidenden Anteil zu haben scheinen, beweist für ihn schon der Titel.
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