Aus dem Griechischen von Michaela Prinzinger. Charitos und Ferien? Wann gab es das zuletzt? Doch nun zieht es Kostas und Adriani nach Epirus. In ihrer Pension lernen sie die "drei Grazien" kennen, die für jeden Ausflug zu haben sind und auch mal aus dem Kaffeesatz die Zukunft weissagen - eine rosige, was Familie Charitos betrifft. Zurück in Athen erwartet den Kommissar jedoch ein brutaler Fall. Ein Uni-Professor wurde vergiftet. Der akademische Betrieb ist marode bis ins Mark. Rosige Aussichten? Hier leider nicht.
Christiane Müller-Lobeck passt das gemächliche Tempo in den Krimis von Petros Markaris. Dessen elfter Roman mit Kommissar Kostas Charitos führt sie einmal mehr in die griechische Misere und hier an die Universitäten, die unter den Folgen der Finanzkrise leiden sowie den in die Regierung Tsipras wechselnden Professoren. Sogar Yannis Varoufakis kommt vor, wenngleich nicht namentlich, wie die Rezensentin mitteilt. Vor allem aber rückt der Autor laut Müller-Lobeck wieder detailversessen Figurenkonstellationen und das Sicht- und Hörbare auf Athens Straßen in den Blick, auf denen sein Ermittler schön sachte dahinfährt.
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