Herausgegeben und bearbeitet im Auftrag der Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus und des Landtags von Baden-Württemberg von Ernst W. Becker und Thomas Rösslein. Warum haben bürgerliche Politiker 1933 dem "Ermächtigungsgesetz" im Reichstag zugestimmt und damit die letzten Reste der Weimarer Demokratie zugunsten der Regierung Hitler ausgeschaltet? Diese Frage steht im Brennpunkt eines Skandals, der 1946/47 die politische Landschaft im deutschen Südwesten erschütterte. Führende Politiker wie der württemberg-badische Ministerpräsident Reinhold Maier, Kultusminister Wilhelm Simpfendörfer oder auch Theodor Heuss sollten für ihr Abstimmungsverhalten 1933 die politische Verantwortung übernehmen und sich einem Spruchkammerverfahren stellen.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen…