Aus dem Arabischen übersetzt von Angelika Rahmer und Nuha Saraf Forst. Erzählt wird die Geschichte eines kleinen algerischen Dorfes, in dem ein Film gedreht wird. Die Bewohner verändern sich schon während der Dreharbeiten. Als das Filmteam den Ort verlässt, hinterlässt es - ähnlich der Situation nach dem Abzug der Kolonialmacht Frankreich aus Algerien - ein aufgewühltes Dorf, in dem nichts mehr ist, wie es einmal war...
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 09.06.2000
Ist Gennaro Ghirardelli zunächst noch fasziniert von den "arabischen Phantastereien" und den "Ungereimtheiten" des Romans, findet er die Fülle an Einfällen bald ermüdend. Nach fortgeschrittener Lektüre sieht er sich von Allegorien und Metaphern erschlagen, die ihm streckenweise "platt und fragwürdig" erschienen, wie der Rezensent tadelnd ausführt. Mitunter sieht er sich sogar mit Antisemitismus konfrontiert, dem man, so der Rezensent, auch in der arabischen Presse des öfteren begegne. Wenn es um die deutsche Ausgabe des Buches geht, wird seine Kritik noch schärfer. Die deutsche Übersetzung sei oft unverständlich und fehlerhaft, zudem sei offensichtlich "schlampiges Lektorat" und "fehlende Korrektur" am Werke, wenn man sich die Fülle an grammatikalischen und orthographischen Fehler vergegenwärtige. Zudem hat der Rezensent auch am Layout des Buches Mängel entdeckt. Gereizt fragt er, ob es nicht auch in Slowenien - dort wurde das Buch hergestellt - möglich sein müsse, ein Buch zu drucken, dass "nicht an ein Fax" erinnert.
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