Diplomatische Praktiken findet man sowohl in der modernen Weltgesellschaft als auch in Stammes- und Adelsgesellschaften. Dieses Buch untersucht und vergleicht sie erstmals systematisch aus soziologischer Perspektive. Im Mittelpunkt steht dabei die These, dass die Hauptbedingung jeder Diplomatie in der Anerkennung von Grenzen liegt. Darüber hinaus werden auch unkonventionelle Fragen beantwortet: Wie verhandelt man etwa mit rituellen Artefakten oder mit diplomatischen Hochstaplern? Kann Unhöflichkeit diplomatische Autonomie steigern? Und wie ermöglicht Spionage vertrauensvolle Diplomatie?
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 04.01.2021
Rezensentin Irmhild Saake erfährt Wissenswertes über das Funktionieren der Diplomatie in Ramy Youssefs Buch. Kommunikationsstrukturen, Verhandlungssituationen, Ambivalenzen des diplomatischen Verhandelns und die Rolle des unpersönlichen schriftlichen Umgangs - all das erläutert der Autor laut Saake ausführlich an Beispielen, bisweilen auch abstrakt. Zu verstehen ist damit nicht nur die Kunst der Diplomatie, meint Saake, sondern auch die moderne Gesellschaft.
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