Irgendwo in einer Kleinstadt mitten in Deutschland treffen sich drei Freunde auf ein Feierabendbier. In den sozialen Netzwerken haben sie sich schon an ausländerfeindlichen Pöbeleien beteiligt. Nun werden sie zu Verbrechern, denn wenige Stunden später werfen sie einen Molotowcocktail in eine Flüchtlingsunterkunft. Die Bewohner, darunter auch Kinder, entkommen nur knapp.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 02.01.2018
Ralf Husemann lernt bei Reiner Engelmann, wie Hass und Abstiegsängste sich zu einem gefährlichen Cocktail vereinen können. Den authentischen Fall eines Brandanschlags auf eine Flüchtlingsunterkunft und die Folgen rekonstruiert der Autor laut Rezensent in einem sachlichen Ton und aufgrund von Verhandlungsbesuchen und Recherchen zu den Lebensläufen der Opfer und den Motiven Täter. Die Befürchtungen des Autors, dass sich das Geschilderte wiederholen könnte, scheint der Rezensent zu teilen.
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