In englischer Sprache. Herausgegeben von Dian Hanson. Seine oft expliziten und Genderfragen thematisierenden Aktfotos haben Ren Hang zum prominentesten Vertreter der jungen Fotografengeneration Chinas gemacht. Kurz vor seinem Freitod fertiggestellt, zeichnet diese Monografie die viel zu kurze Karriere des Pekinger Shootingstars nach und zeigt eine Vielzahl noch nie veröffentlichter Bilder.
"Ich bilde jedes Organ gerne auf frische, lebendige und emotionale Weise ab." -Ren Hang
Rezensent Adriano Sack freut sich über diesen Bildband, der wenige Wochen vor dem Suizid des chinesischen Fotografen und Poeten Ren Hang von der Fotografin Dian Hanson herausgegeben wurde. Fasziniert betrachtet der Kritiker die "surreal" anmutenden Aufnahmen von jungen, nackten Menschen, die sich die Geschlechtsteile abbinden, mit Cocktailkirschen verzieren oder einem Spielzeug-Gorilla ins "Maul pinkeln" und dabei trotz erigierter Penisse oder gespreizter Schamlippen nie pornografisch wirken, versichert Sack. Hangs "verspielte", merkwürdige, scham- und "tabufreie" Fotografien erscheinen ihm nicht nur wie Abbilder einer "manischen Regression", sondern erzählen auch von der Emanzipation einer "prüden" Gesellschaft, meint der Kritiker.
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