Aus dem Französischen von Andreas Platthaus. Die Mutter hält das Leben in Syrien nicht mehr aus und möchte nach Frankreich zurückkehren. Der kleine Riad erlebt, wie sein Vater hin- und hergerissen ist zwischen seiner Frau und starken arabischen Familientraditionen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 18.07.2017
Christian Bos erlebt in diesen Comics die ganze Zerrissenheit des jungen Riad Sattouf, der in den siebziger und achtziger Jahren als Sohn einer Französin und eines Syrers aufwuchs. In dem Heimatdorf seines Vaters, in das das Familie zieht, erlebt er die ganze Ödnis und "religiöse Bräsigkeit" der syrischen Provinz sowie die Zerrissenheit des Vaters. Und auch wenn Sattouf ein Meister darin ist, immer die schlimmstmögliche Wendung zu finden, ahnt Bos, dass das Grauen hier nicht in den Extremen steckt, sondern in der alltäglichen Lieblosigkeit, mit der die Menschen in dieser Welt einander begegnen.
Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte…