Aus dem Englischen von Sebastian Vogel. In unvernünftigen Zeiten ist Richard Dawkins' unnachgiebiges Plädoyer für die Vernunft aktueller und dringender denn je. Der Evolutionsbiologe und Bestsellerautor reflektiert in seinem neuen Buch über die Werte, die Geschichte und die gesellschaftliche Bedeutung von Wissenschaft. Dabei greift er Themen wie die Wissenschaft als Religion und die Schönheiten, Grausamkeiten, aber auch Kuriositäten unserer Welt auf. Von der Evolution der Schildkröte über Jesus und den Atheismus bis hin zu intelligenten Außerirdischen: Stets legt Dawkins komplexe Sachverhalte mit poetischer Leichtigkeit dar. Die in diesem Band versammelten Reden, Aufsätze und Briefe aus den letzten vier Jahrzehnten geben einen faszinierenden Einblick in das Werk eines überragenden Denkers.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 04.12.2018
Burkhard Müller begegnet Richard Dawkins mit allem Respekt, kann jedoch nicht verschweigen, dass der Biologe seiner Meinung nach bei der Wahrheitssuche mitunter arg danebengreift. Die Gründe dafür scheinen Müller vor allem privater Natur zu sein. So liest er Dawkins' Kollegenhuldigungen und Anekdoten im Band ganz entspannt und freut sich über Dawkins' Stil als Ausdruck bester angelsächsischer Streitkultur, bevor er die These des Autors vom egoistischen Gen analysiert und feststellt, dass Dawkins irrt, da er die historischen beziehungsweise seine eigenen Voraussetzungen von Wahrheit und Erklärung nicht bedenkt.
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