Bei allen lokalen Unterschieden, die Situation der Christen in der muslimischen Welt ist häufig gekennzeichnet von Diskriminierung, Gewaltexzessen, Willkür und Vertreibung. Extreme muslimische Gruppierungen verfolgen das Ziel, den Nahen und Mittleren Osten zu entchristianisieren. Und ihnen wird wenig entgegengesetzt. Rita Breuer beleuchtet die historischen und theologischen Hintergründe und die Lage heute, da ein politisierter Islam die Fronten verhärtet.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.07.2015
Rita Breuers bereits 2012 erschienenes Buch "Im Namen Allahs?" ist nun aktualisiert und deutlich erweitert erneut herausgegeben worden, berichtet Rezensent Rainer Hermann erfreut. Denn der Kritiker kann den Ausführungen der Autorin über Christenverfolgung im Islam gut folgen: Die Islamwissenschaftlerin erläutere etwa anhand von zahlreichen Beispielen präzise, dass IS und Boko Haram in der langen Geschichte der Alltagsdiskriminierung von Christen wurzeln, die "Christophobie" immer radikalere Auswüchse zeige und die "Islamophobie" in den Schatten stelle. Ein sehr lesenswertes Buch, urteilt der Rezensent.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…