In diesem Erstlingswerk zeichnen die beiden jungen Schriftstellern das Psychogramm einer Beziehung und das Leben im Leipzig der neunziger Jahre. "Gisela" erzählt die Liebesgeschichte von Gisela und Paul, zwei jungen Menschen, die zwar bei der körperlichen Liebe ohne Scham zueinander finden, deren Beziehung jedoch an der Angst zu zerbrechen droht, dem anderen eine Blöße zu zeigen und damit verwundbar zu sein.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 13.10.1999
"Gisela" wird in dieser Kurzrezension die Höchststrafe des Kritikers mit dem Kürzel hpk zuteil. In der "machtvoll schwanzwedelnde(n) Prosa" gebe es auch Kapitel, in denen das Wort "ficken" fast überhaupt nicht vorkommt, so hpk - um dann nicht ohne Häme eine besonders dürftige Passage des Buches folgen zu lassen, in der dieses Wort allerdings in höchst penetranter Weise in Erscheinung tritt. Der Besuch des Leipziger Literaturinstituts scheine für die Autoren nur von sehr periphärem Nutzen gewesen zu sein. Die angelernte Selbstkritik der beiden Autoren stellt sich hpk etwa so vor: "Jugendsprache! Aber echt!"
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