Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 09.06.2000
Mit höflicher Skepsis äußert sich der Rezensent mit dem Kürzel "C.W." zu dem Band. Eine Utopie sei das, schreibt er in seiner Kurzkritik, noch dazu von einem gestandenen Unternehmer, der Wirtschaft und Gesellschaft auf ihre globale Verantwortung aufmerksam mache. Die Statistiken und Perspektiven, die Baur für die Nord-Süd-Beziehungen nennt, findet der Rezensent beeindruckend. Ablehnend äußert er sich dann aber zu Baurs eigentlichen utopischen Ideen, die er dirigistisch und autoritär findet. "Über die demokratische Kontrolle äußert sich der Autor praktisch nicht."
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als…