Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 09.06.2000
Mit höflicher Skepsis äußert sich der Rezensent mit dem Kürzel "C.W." zu dem Band. Eine Utopie sei das, schreibt er in seiner Kurzkritik, noch dazu von einem gestandenen Unternehmer, der Wirtschaft und Gesellschaft auf ihre globale Verantwortung aufmerksam mache. Die Statistiken und Perspektiven, die Baur für die Nord-Süd-Beziehungen nennt, findet der Rezensent beeindruckend. Ablehnend äußert er sich dann aber zu Baurs eigentlichen utopischen Ideen, die er dirigistisch und autoritär findet. "Über die demokratische Kontrolle äußert sich der Autor praktisch nicht."
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes…