Zweisprachige Ausgabe. Illustriert von Claudia Berg. Limitierte Auflage, vom Autor und Illustrator signiert, aus dem Englischen von Joachim Sartorius. Mit 6 Kaltnadelradierungen. Diese Ausgabe stellt erstmals in Deutschland ausgewählte Gedichte des bedeutenden australischen Lyrikers vor. Hierzulande noch wenig bekannt, beweist Gray mit dieser Auswahl, daß er zu Recht "heute im englischsprachigen Raum als einer der größten Dichter der natürlichen Welt angesehen wird", wie Joachim Sartorius in seinem Nachwort schreibt. Es sind Gedichte, die an den Schattenrändern des Lebens und des Lebensraumes des Verfassers sich ereignen; "Schwindendes Licht", "Die Dämmerung", "Zwielicht" und "Hafendämmerung" - so lauten nicht von ungefähr Überschriften aus diesem Band. Claudia Berg schuf mit ihren sechs Kaltnadelradierungen Illustrationen, die in ihrer graphischen Struktur die Atmosphäre der Gedichte sehr eindrucksvoll unterstützen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.12.2007
Beeindruckt zeigt sich Rezensent Thomas Poiss von diesem Band mit Gedichten Robert Grays, die Joachim Sartorius "souverän" übersetzt hat. Er bescheinigt dem Dichter die "Ruhe des Virtuosen", würdigt seinen Umgang mit Vergleichen und Metaphern und lobt die raffinierte Einfachheit seiner Gedichte. Neben einer Reihe von Dinggedichten, die ihn an die japanische Poesie erinnern, findet Poiss in dem Band auch einige erzählende Langgedichte. Besonders berührt hat ihn das Titelgedicht "Schwindendes Licht" über einen Besuch bei der dementen Mutter im Heim, das einen "einen surrealen, einen schockierenden Frieden" erzeuge. Besonders gefallen hat ihm auch die schöne, lithographisch geschmückte Aufmachung des Bands.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.12.2007
Beeindruckt zeigt sich Rezensent Thomas Poiss von diesem Band mit Gedichten Robert Grays, die Joachim Sartorius "souverän" übersetzt hat. Er bescheinigt dem Dichter die "Ruhe des Virtuosen", würdigt seinen Umgang mit Vergleichen und Metaphern und lobt die raffinierte Einfachheit seiner Gedichte. Neben einer Reihe von Dinggedichten, die ihn an die japanische Poesie erinnern, findet Poiss in dem Band auch einige erzählende Langgedichte. Besonders berührt hat ihn das Titelgedicht "Schwindendes Licht" über einen Besuch bei der dementen Mutter im Heim, das "einen surrealen, einen schockierenden Frieden" erzeuge. Besonders gefallen hat ihm auch die schöne lithographisch geschmückte Aufmachung des Bands.
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