Aus dem Englischen von Susanne Held. Die antiken Griechen haben bedeutende Leistungen im Bereich der Medizin erbracht. Weltweit wird bis heute der "Hippokratische Eid" von Ärzten und Patienten gleicherweise bewundert: als Gründungsdokument für ethisches Verhalten und ärztliche Ideale. Scharfsinnig untersucht Robin Lane Fox, was wir wirklich über den Eid des Hippokrates wissen, und stellt die faszinierenden Schriften vor, die unter dem Namen dieses Arztes überliefert sind. Seine spannende Darstellung führt uns in die Welt der ersten Ärzte, die in Griechenland und in der ganzen Mittelmeerwelt tätig waren.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.10.2021
Rezensent Philip van der Eijk nimmt die Neudatierung, die der Althistoriker Robin Lane Fox bezüglich Hippokrates zugeschriebener medizinischer Schriften vornimmt, zum Anlass, die Geschichte antiken medizinischen Denkens und Handelns neu zu überdenken. Auch wenn die Argumentation des Autors den Rezensenten nicht durchweg überzeugt und die Darstellung in Sachen Hippokrates laut van der Eijk im Buch "eher konventionell", ja altmodisch und simplifizierend, da hellenozentristisch rüberkommt, findet der Rezensent das Buch interessant als pralle Informationsquelle zur Geschichte der antiken Medizin.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 22.09.2021
Rezensentin Susanne Billig durchquert mit dem Althistoriker Robin Lane Fox den "üppig sprießenden" Garten der Krankheiten in der Antike. Auf 448 Seiten, die Billig sowohl Laien als auch einem Fachpublikum empfiehlt, begibt sich Fox auf die Suche nach den Ursprüngen der Medizin, begonnen bei Homer, der in den meisten Krankheiten das "Wirken der Götter" sah bis hin zu Hippokrates, in dessen "Epidemien" die ersten Schilderungen individueller Patienten überliefert sind. Die Mischung aus "spannenden" Fallgeschichten und "althistorischen Detailfragen" gefällt der Rezensentin gut - und Fox' "Hang zum intimen Detail" schenkt ihr auch noch den ein oder anderen ganz neuen Einblick.
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