"Gedichte, die mit unverstellt kindlichem Blick die Welt betrachten, in der vieles, was für Erwachsene bloß alltäglich ist, mit einem Mal wieder phantastisch, magisch, poetisch, bedrohlich oder einfach nur staunenswert erscheint." Die Bühne
Liest man die Gedichte von Michael Hammerschmid, ist man unmittelbar im Dialog mit dem Autor: Wie geht es? Und warum? Was macht der Schnee mit uns, und was der Sommer? Aus welchem Material sind Gedanken, ein Zopf oder ein Räuber? Das Besondere an diesen Gedichten ist ihr Rhythmus, sind die Wort- und Gedankenassoziationen mit ihren überraschenden Volten. Sie nehmen uns mit - zurück in die Kindheit und vorwärts in Räume, die uns vertraut und doch neu sind. Alle Sinne werden angesprochen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 11.05.2018
Rezensent Nico Bleutge würde den treibenden Rhythmen von Michael Hammerschmids Gedichten am liebsten "stundenlang" lauschen, dabei die ausdrucksstarken Bilder von Rotraut Susanne Berner, die Versen in Farben vewandelt, betrachten und immer wieder "eintauchen" in die bunte, fantasievoll gestaltete Welt, die der Lyriker und die Illustratorin erschaffen. In dieser Welt gibt es alles, was ein Kind beschäftigt. Über den "Klang und die Einbildungskraft" nähert sich der Leser den großen Themen und den kleinen Alltäglichkeiten des Lebens und wird stets dazu angeregt, seine Wahrnehmung zu schärfen, mit- und weiterzudenken, ohne dass das Buch dazu eine einfache Didaktik bräuchte. Ein herrliches Bändchen, findet der hingerissene Rezensent.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.04.2018
Andreas Platthaus freut sich über die Zeichnungen von Rotraut Susanne Berner in dem Gedichtband für Kinder (und Erwachsene) von Michael Hammerschmid. Allerdings kommt mancher Text im Buch auch ganz gut ohne Illustration aus, schickt Platthaus hinterher und weist damit auf die Stärke der Gedichte hin. Wortmächtig sind sie, meint er, und sie vermitteln einem Kind etwas über die Kunst der Dichtung, das Dichten selbst, so Platthaus, aber ohne den Raum der Fantasie zu beschränken. Vergnügen bereitet ihm das laute Lesen mit Kind. Leider sind es nur 20 Gedichte, klagt er.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…