Die Geschichte hinter "Rhythm is it": Royston Maldoom, ein Zauberer, der überall auf der Welt selbst schwierigsten Jugendlichen neues Selbstvertrauen gibt. Er zeigt, dass er mit seiner Arbeit, seinem Credo - "Du kannst durch Tanzen dein Leben verändern" - mehr bewirkt als alle theoretischen Erziehungsratgeber. Wenn er erzählt, wie er mit Berliner Schülern Strawinsky oder mit äthiopischen Straßenkindern die Carmina Burana einstudiert, wird deutlich, dass er ihnen, wie kein anderer, die Möglichkeit gibt, sich selbst, ihre Leidenschaften und ihr Können zu entdecken. Und er verlangt viel von seinen Tänzern: Disziplin, Hingabe und Konzentration. So bringt er ihnen nicht nur das Tanzen, sondern auch das Leben bei.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 04.10.2010
Pflichtlektüre. Das Wort sollte man in diesem Zusammenhang vielleicht nicht verwenden. Wenn man wie Dorion Weickmann nämlich derart über Royston Maldooms Konzept eines weniger mit Pflicht als mit Selbstachtung und individueller Förderung verbundenen Lernens schwärmt. Aber gut. Maldooms Autobiografie sollten nach Meinung der Rezensentin all diejenigen lesen, die sich kritisch mit Pisa auseinandersetzen. Und für Tanz sollten sie sich natürlich auch interessieren, schließlich zielt Maldooms Idee auf Unterrichtsmethoden in seiner Profession, dem Tanz. Seinen eigenen, eben nicht sehr geradlinigen Weg dorthin kann man hier nachlesen.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Ulf Poschardt: Bückbürgertum Gefährlicher als die Shitbürger sind die Bückbürger. Jene Konservativen und Liberalen, CEOs und Manager, Bischöfe und Intellektuelle, Kanzlerinnen und Kanzler die - wider…