Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.08.2002
Während der Weimarer Republik, staunt Günter Paul, dachte man ernsthaft darüber nach, Raketen als Transportmittel zu entwickeln. Solchen Visionen gab sich auch Rudolf Nebel hin, der 1930 den "weltweit ersten" Raketenflugplatz in Berlin-Reinickendorf gegründet hatte. 1932 hatte der Visionär, der davon träumte, Raketen beispielsweise als Forschungsobjekte oder Frachttransporter einzusetzen, den Band "Raketenabflug" veröffentlicht, um Geldgeber für sein Pläne zu finden. So träumte Nebel davon, berichtet der Rezensent, die Flugobjekte als "Postfernraketen" einzusetzen, die Post von Berlin nach New York in 25 Minuten transportieren sollten. Auch wenn Nebels Flugplatz 1934 geschlossen wurde und aus seinen Plänen nichts wurde, scheint die Lektüre dieses Bandes, der jetzt wieder aufgelegt wurde, unseren Rezensenten durchaus beeindruckt zu haben.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…