Russ Buettner, Susanne Craig

Lucky Loser

Die Wahrheit über Donald Trump und sein Vermögen
Cover: Lucky Loser
Gutkind Verlag, Berlin 2024
ISBN 9783989410466
Gebunden, 560 Seiten, 35,00 EUR

Klappentext

Aus dem Englischen von Karlheinz Dürr, Frank Lachmann, Karin Schuler, Thomas Stauder. Donald Trump erzählt immer wieder, dass er ein kleines Darlehen seines Vaters in ein milliardenschweres Imperium verwandelt hat. Doch das ist nicht wahr. Donald Trump erbte von seinem Vater ein riesiges Vermögen, das er mit viel Glück und wenig Verstand bis in seine erste Amtszeit als US-Präsident gerettet hat. Die beiden Journalisten der New York Times, Russ Buettner und Susanne Craig, decken die wahre Geschichte von Trumps Reichtum auf. Basierend auf Geschäftsunterlagen, Insider-Interviews und vertraulichen Steuerinformationen zeichnen sie seinen finanziellen Aufstieg und Fall nach - und seinen erneuten Aufstieg. Fragwürdige Geschäfte und riesige Kredite werfen ein grelles Licht auf einen Mann, der impulsiv und ohne erkennbaren Sachverstand handelt. Wie hält es Trump mit der Justiz, wer sind seine mächtigen Verbündeten? Welche dramatischen politischen und persönlichen Folgen für Trump hätte eine Niederlage gegen Kamala Harris bei den US-Präsidentschaftswahlen? Lucky Loser ist die Abrechnung mit einem Mythos und gibt exklusive Einblicke in Trumps Welt - vom Trump Tower über Mar-a-Lago bis hin zur Fernsehshow The Apprentice.

Rezensionsnotiz zu Deutschlandfunk, 05.11.2024

Rezensent Tom Schimmeck ahnt, dass selbst die Fülle an Fakten in dem von den beiden NY-Times-Journalisten Russ Buettner und Susanne Craig verfassten Band Trump-Anhänger nicht von ihrer Haltung abbringen können. Für ihn ist das Buch ein Augenöffner. Mit enormen Rechercheaufwand haben die beiden Autoren in jahrelanger Arbeit das Material zusammengetragen, das Ursprung und Umfang des Trump-Vermögens offenlegt. Und, oh Wunder, es ist alles ergaunert und im besten Fall ererbt. So viel zum Thema Selfmade-Millionär. Entzaubert wird laut Rezensent auch die Glamour-Welt der Trumps, und übrig bleibt ein Morrast aus Lüge, Gewalt und Niedertracht. Ein Buch, das schwindlig macht und manchmal Lachen provoziert, weil alles so grotesk ist, meint Schimmeck. Den Pulitzer Preis haben die Autoren seiner Meinung nach vollauf verdient.

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