Aus dem Englischen von Monika Niehaus-Osterloh und Bernd Schuh. Mit Abbildungen. Das neue Buch der Physikerin und Autorin erklärt, was die moderne Physik über die großen Fragen des Lebens sagen kann. Existiert die Vergangenheit noch oder die Zukunft schon? Wie ist das Universum entstanden? Wie hört es auf? Wieso sind die Naturgesetze so und nicht anders? Kann Information aufhören zu existieren? Warum werden wir nicht jünger? Was sagt die Physik über den freien Willen? Physiker, so meint die Physikerin Sabine Hossenfelder, sind gut darin, schwierige Fragen zu beantworten, aber gar nicht gut darin, zu erklären, warum diese Bedeutung für uns alle haben. In ihrem neuen Buch unternimmt Sabine Hossenfelder genau das: Sie befasst sich mit den großen Fragen, die die moderne Physik aufwirft, und zeigt, was die Forschung zu diesen Fragen über unsere Existenz verrät.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 20.06.2023
Rezensent Ralf Bönt versteht mit dem launigen Buch der Physikerin und Wissenschaftstheoretikerin Sabine Hossenfelder den Sinn des Lebens besser. Auch wenn die luzide, leichte Erzählweise der Autorin Raum für Widerspruch lässt, wie Bönt findet, stößt der Rezensent doch immer wieder auf "herzerwärmende" Erkenntnisse und Einsichten, etwa zur Bedeutung der Mathematik oder zur Entropie. Was die Textsammlung den Rezensenten aber vor allem lehrt: dass wir fast nichts wissen können. Die Grenze zwischen Wissen und Nichtwissenkönnen zeichnet die Autorin recht kenntnisreich und vor allem witzig nach, findet Bönt.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.04.2023
Rezensent Ulf von Rauchhaupt lässt sich von der Physikerin Sabine Hossenfelder den Kopf zurechtrücken. Die Erkenntnis, dass viele Mutmaßungen über den Ursprung der Welt unwissenschaftlich seien, verpackt die Autorin in ihrem Buch laut Rauchhaupt in lakonische Sprache und trockenen Humor. Existenzielle Fragen aus dem Bereich der Quantenmechanik oder zum Multiversum kanzelt die Autorin gnadenlos ab und "demoliert" so nicht nur die moderne Physik als Basis wissenschaftlicher Weltanschauung, sondern macht dem Rezensenten auch einfach Spaß.
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