Aus dem Englischen von Stephan Gebauer. Sean Connery ist mit Leib und Seele Schotte. In diesem Buch schreibt er über all das, was er an Schottland so liebt und was das kleine Land so groß gemacht hat: die urwüchsigen Highlands, die verschrobene Beharrlichkeit seiner Bewohner, den eigenwilligen Humor, die Sprache, die Literatur, den Whisky, das wilde Wetter und das wunderschöne Edinburgh, Sean Connerys Geburtsstadt. Und er schreibt über sein Leben als Schotte. Er erzählt, wie er als Jugendlicher in den verwinkelten Straßen seiner Heimatstadt mit dem Pferdekarren Milch ausgeliefert hat, wie es bei der Hochzeit seiner Eltern fast zu einer Schlägerei zwischen seinen hitzköpfigen Großvätern gekommen wäre und wie er trotz seines unüberhörbaren schottischen Akzents zum Filmstar wurde.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 25.04.2009
Sein Schottland betrachtet der berühmteste aller schottischen Patrioten, der Schauspieler Sean Connery, schon seit einer Weile aus ziemlicher Ferne, von seinem Domizil auf den Bahamas aus nämlich. Am Eifer, mit dem er in dieser gemeinsam mit dem Freund Murray Grigor geschriebenen Autobiografie an der Heimat hängt, ändert das nichts. Jeder, der sich Skandale, Schlüpfriges und dergleichen erhofft, wird von diesem Buch, daran lässt Rezensent Alexander Menden keinen Zweifel, recht enttäuscht sein. Dafür mangelt es an intellektueller Neugier - oder auch manchmal: "Bildungsballast" - keineswegs. Bezeichnend und interessant ist das allemal, findet Menden, und im Stolz auf die stets genau verzeichneten Honorare spreche dann aus dem Weltstar Connery doch der Schotte.
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